Erweiterung am Uniklinikum Würzburg schreitet voran

von | Juli 20, 2026

Das Modell zeigt den geplanten ersten Bauabschnitt für das Erweiterungsgelände Nord am UKW. Im Herbst 2026 können nun die Vorabmaßnahmen zur Erschließung starten. Quelle: H.-P. Wuthenow

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Auch die zweite Teilbaumaßnahme am Universitätsklinikum Würzburg hat den Bayrischen Landtag passiert. Über 700 Millionen Euro wurden bewilligt.

 

 

Schlag auf Schlag gehe es an Bayerns Uniklinika, freut sich der dortige Wissenschaftsminister Markus Blume: „Ende Juni im Kabinett, jetzt, Mitte Juli gibt es bereits für Würzburg und weitere zentrale Maßnahmen grünes Licht durch den Landtag. Das ist ein klares Bekenntnis des Parlaments und ein entscheidender Schritt: Das größte Uniklinika-Bauprogramm des Freistaats nimmt jetzt richtig an Fahrt auf.“ Was der Minister so feiert, ist die Freigabe von 714,9 Millionen Euro für die zweite Teilbaumaßnahme am Universitätsklinikum Würzburg (UKW). Damit sollen eine neue und hocheffiziente Energiezentrale für den Neubau sowie die technische Infrastruktur und technische logistische Erschließung gestartet werden. Umgesetzt sind bereits umfangreiche Maßnahmen zur Baufeldfreimachung und Vorbereitungen für die Baulogistik, für die es im April vom Haushaltsausschuss grünes Licht gab.

„Das ist ein weiteres starkes Bekenntnis für Spitzenmedizin in Bayern am Standort Würzburg“, betont auch Prof. Dr. Tim J. von Oertzen, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKW.

Vor allem die neue Energiezentrale auf dem Erweiterungsgelände Nord soll modernste Ansprüche einer sicheren und nachhaltigen Energieversorgung erfüllen und damit Vorbildfunktion entfalten. Das Konzept setzt ausschließlich auf regenerative Energien und umfasst Wärmepumpen, Geothermie, ebenso wie Eisspeicher oder Wärme- und Kältespeicher. Natürlich werden auch die Anforderungen für eine sichere Notstromversorgung erfüllt.

Der erste Bauabschnitt auf dem Erweiterungsgelände Nord des UKW mit 276 Betten wird zukünftig für die Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, die Augenklinik – beide bisher in der Kopfklinik – und die Frauenheilkunde entsprechende Operationssäle, Intensivpflegeplätze und Zentraleinrichtungen auf einer Nutzungsfläche von insgesamt etwa 30.000 Quadratmetern Platz bieten. Damit werden modernste Räumlichkeiten geschaffen, mit denen die jetzigen Flächen aus den 1970er (Kopfklinik), respektive 1930er Jahren (Frauenklinik) ersetzt werden.

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