Einigung: Neuer Tarifvertrag zwischen Helios und Verdi

von | Apr. 16, 2025

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Die Gewerkschaft Verdi und die Helios-Kliniken haben sich in der vierten Verhandlungsrunde nun auf eine Tariferhöhung für die nichtärztlichen Beschäftigten geeinigt.

 

Mehr Geld für die Beschäftigten der Helios-Kliniken: Seit Ende Januar haben die Gewerkschaft Verdi und der Helios-Konzern Verhandlungen geführt, die in der vergangenen Nacht in einer Einigung endeten. Demnach bekommen die rund 21.000 Mitarbeiter im nichtärztlichen Dienst an 33 Klinikstandorten rückwirkend ab dem 1. März drei Prozent mehr Lohn, mindestens jedoch 110 Euro. In einem zweiten Schritt werden dann ab dem 1. Mai 2026 noch einmal drei Prozent mehr ohne Mindestbetrag gezahlt.

„Nach zähem Ringen bis spät in die Nacht ist der Abschluss geschafft! Und er kann sich sehen lassen: Mit dem umfassenden Tarifpaket festigen wir unsere Position als Top-Arbeitgeber in Deutschland. Wir honorieren damit auch die Leistung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die täglich ihren Beitrag zur medizinischen Qualität erbringen,“ kommentiert Dr. Elke Frank, Geschäftsführerin Personal (CHRO) und Nachhaltigkeit (CSO) bei Helios, den Abschluss des neuen Konzerntarifvertrags, der eine Laufzeit von 27 Monaten hat und am 31. März 2027 endet.

Bessere Arbeitsbedingungen

Auch für die Auszubildenden verbessert sich die Vergütung. Hier gibt es zum 1. März 75 Euro, zum 1. Mai 2026 noch einmal 75 Euro mehr. Zudem wird die Übernahmeprämie mit dem Schuljahr 2025 auf 500 Euro erhöht.

Zudem konnten sich Verdi und Helios auf höhere Zuschläge für Mehrarbeit sowie jewels 20 Prozent mehr auf den Nacht- und Samstagszuschlag für alle Beschäftigten einigen. Für die Wechselschichtzulage gibt es ab Juni 2025 200 Euro, ab Oktober 2026 250 Euro. Und die Schichtzulage erhöht sich ab Juni 2025 auf 80, ab Oktober 2026 auf 100 Euro. Und die Jahressonderzahlung wird bis 2028 stufenweise für alle Beschäftigten auf 90 Prozent erhöht.

Erst Ende März hat sich der Helios-Konzern auch mit dem Marburger Bund auf ein neues Gesamtpaket für die Ärzteschaft einigen können. Hier gab es neben weiteren Bausteinen insgesamt acht Prozent mehr beim Entgelt sowie sechs dienstfreie Wochenenden pro Quartal.

Während die Einigung mit dem Marburger Bund laut Vorständin Dr. Elke Frank „geräuschlos hinter verschlossenen Türen“ stattfanden, haben die Verdi-Mitglieder im Laufe der Verhandlungsrunden streiken müssen, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen.

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