Umfrage: Digitale Transformation schließt Mitarbeiterbedürfnisse aus

von | Jan. 16, 2025

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QGenda-Umfrage zeigt: Die Bedürfnisse der Mitarbeiter im Gesundheitswesen finden in Digitalstrategien zu wenig Berücksichtigung.

 

Eine aktuelle Umfrage von US-Workforce-Mangement-Anbieter QGenda unter 300 IT-Führungskräften zeigt: Die Personalverwaltung ist ein kritischer, aber unterrepräsentierter Bereich im Rahmen der digitalen Transformation des Gesundheitswesens. Vor allem die Bedürfnisse der Mitarbeiter werden oft übersehen, heißt es aus Atlanta.

Was löblich ist: Die IT-Verantwortlichen konzentrieren sich im Rahmen ihrer Digitalisierungsprojekte vor allem auf eine positive und bessere Patientenerfahrung. Allerdings fehlt hier der Blick auf die Erfahrung der Belegschaft. Lediglich 46 Prozent de Organisationen beziehen auch eine Optimierung des Personalmanagements mit ein. Das sei auch deshalb ein Fehler, weil alleine die durch Burnout verursachte Fluktuation in der Pflege in den USA das Gesundheitswesen jährlich neun Milliarden US-Dollar koste, rechnet QGenda vor. Bei Medizinern liegen die Fluktuationskosten immerhin auch noch zwischen 2,6 und 63 Milliarden US-Dollar.

Ungenutztes Potenzial

Wo es laut Umfrage außerdem noch Luft nach oben gibt, sei die Automatisierung. 74 Prozent der Organisationen im Gesundheitswesen verlassen sich nach wie vor auf manuelle Prozesse für Aufgaben rund ums Personalmanagement. Dabei glauben 92 Prozent der Befragten, dass eine Automatisierung dieser Aufgaben die Produktivität der Mitarbeiter verbessern würde.

Dazu sagt Dr. Patrick Hunt, Chief Medical Officer von QGenda. „Digitale Transformationsbemühungen zur Verbesserung der Produktivität der Belegschaft und der Mitarbeitererfahrung müssen über generative KI mit großen Sprachmodellen hinausgehen. Durch Automatisierung, Systemkonsolidierung und mitarbeiterorientierte Lösungen für das Personalmanagement können Führungskräfte im Gesundheitswesen nicht nur den Druck auf die Belegschaft mindern, sondern auch bessere Ergebnisse für Mitarbeiter und Patienten erzielen.“

Technologien veraltet

Dass es dazu nicht kommt, liegt vor allem auch an veralteter Technologie, wie die Umfrageergebnisse offenbaren. Fast ein Drittel der Befragten berichtet hiervon. Eine Konsolidierung würde hier Abhilfe schaffen, sind sich 94 Prozent der IT-Führungskräfte einig.

Mehr als 85 Prozent der IT-Führungskräfte im Gesundheitswesen sind außerdem der Meinung, dass sich die Konsolidierung von Workforce-Management-Technologien positiv auf die betriebliche Effizienz und Produktivität auswirkt, doch nur 28 Prozent streben eine systemweite Konsolidierung der Workforce-Management-Technologie an.

61 Prozent der insgesamt 300 Befragten arbeiten in einem Haus mit weniger als 5.000 Beschäftigten, bei 19 Prozent liegt die Mitarbeiterzahl über 5.000 und unter 10.000, 18 Prozent arbeiten in einem Haus mit über 10.000 Beschäftigten.

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