Cyberangriff auf Schweizer KIS-Hersteller

von | März 2, 2025

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Der Schweizer KIS-Anbieter Cistec ist im Februar einen Cyberangriff zum Opfer gefallen, meldet ein Schweizer Nachrichtenportal.

 

Bereits am 12. Februar gab es einen Ransomware-Angriff auf den Schweizer KIS-Hersteller Cistec. Das hat das Nachrichtenportal inside-it.ch jetzt aus mehreren Quellen erfahren. Auf Nachfrage bestätigte Cistec, dass die an das Active Directory angebundenen Dienste betroffen gewesen seien. Sofort seien alle Systeme heruntergefahren worden, um ein weiteres Ausbreiten zu verhindern. Auch Cyberspezialisten seien hinzugezogen worden – genau wie die Abteilung Cybercrime der Kantonspolizei Zürich, der Eidgenössische Datenschutzbeauftragte (Edöb) sowie das Government Computer Emergency Response Team (GovCert) beim Bacs, das Schweizer Bundesamt für Cybersicherheit

Kundensysteme blieben verschont

Gegenüber inside-it.ch betont der Hersteller, dass nach aktuellem Stand der Analysen der Cyberspezialisten keine Kundensysteme vom Angriff betroffen waren. Dies gelte insbesondere auch für die KIS-Lösung Kisim. „Wir möchten betonen, dass wir keine Patientendaten von Kundensystemen in der Cistec gespeichert haben. Deshalb können wir ausschließen, dass Patientendaten verschlüsselt oder gestohlen wurden”, teilte der Anbieter weiter mit.

Derzeit arbeite Cistec am Wiederaufbau. „Wir haben unsere internen Systeme in einer neuen, sicheren IT-Umgebung neu aufgebaut und nehmen diese schrittweise in Betrieb”, erklärt das Unternehmen weiter.

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