Cyberangriff auf Greifswalder BDH-Klinik

von | Feb. 26, 2026

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Am Wochenende hat ein Cyberangriff das Kommunikationsnetz der Greifswalder BDH-Klinik lahmgelegt. Nach Umstellung auf analoge Arbeitsweise konnte der Betrieb jedoch gesichert werden.

 

Eine „schwerwiegende Datenpanne“ wurden dem mecklenburgischen Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationssicherheit gemeldet, nachdem in der Nacht auf Sonntag, den 22. Februar die Kommunikation der Greifswalder BDH-Klinik nach einem Cyberangriff gestört wurde. Auf der Webseite informiert die Klinik, dass noch nicht abschließend geklärt ist, inwieweit es zum Abfluss von Daten gekommen ist. Die betroffenen Systeme seien isoliert und die Notfallprozesse aktiviert worden. Die Abläufe auf den Stationen wurden auf analoge Arbeitsweise umgestellt, weshalb alle vorgesehenen Behandlungen dennoch durchgeführt werden konnten. Nur punktuell kann es zu Terminverschiebungen kommen, heißt es aus Greifswald.

Ein Krisenstab sei einberufen worden, dass nun den Umfang des Schadens ebenso klärt wie einen potenziellen Datenverlust, die Sicherung der Patientenbetreuung sowie die Wiederherstellung der Kommunikation und der wichtigsten Medizingeräte. Auch das Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern habe die Ermittlungen aufgenommen. Cybercrime-Spezialisten seien vor Ort.

Dennoch bitten die Verantwortlichen Patienten wie Belegschaft besonders aufmerksam und vorsichtig zu bleiben, da auch ein Verlust persönlicher Daten nicht ausgeschlossen ist. „Es besteht die Möglichkeit, dass Cyberangreifer gefälschte, aber seriös wirkende E-Mails, Nachrichten oder Anrufe nutzen, um persönliche Informationen zu erbeuten“, heißt es von der BDH-Klinik. Eine Hotline ist ebenfalls eingerichtet. Insgesamt scheint es in Greifswald eine solide Vorbereitung auf Cyberangriffe gegeben zu haben.

  

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