Cyberangriff auf britisches Gesundheitssystem

von | Juni 5, 2024

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Nach einem Hackerangriff auf den NHS-Diagnostikdienstleister Synnovis kam es in mehreren Londoner Krankenhäusern zu Problemen, sodass sogar Operationen abgesagt werden mussten.

 

Ein neuer Cyberangriff auf das Gesundheitswesen – dieses Mal in London: Die Attacke auf den NHS-Diagnosedienstleister Synnovis hat dazu geführt, dass mehrere große Krankenhäuser in der britischen Hauptstadt Operationen absagen und mehrere Notfallpatienten an andere Kliniken verweisen mussten. Betroffen seien unter anderem das King’s College Hospital sowie das Guy’s and St Thomas Hospital gewesen, berichten britische Medien.

Dieses gravierende Ausmaß ist dabei nur logisch, denn wenn klinische Diagnostik und Testergebnisse fehlen, sind sichere und angemessene Behandlungen kaum noch möglich. Synnovis wurde wohl schon am Montag angegriffen. Viele Details sind derzeit noch nicht bekannt, nur, dass es wohl ein Ransomeware-Angriff war, der alle IT-Systeme betroffen hat und deshalb den Großteil der pathologischen Dienste empfindlich gestört habe, heißt es in einer Mitteilung von Synnovis.  Auch hausärztliche Dienste in einigen Londoner Bezirken waren betroffen. Laut Synnovs sei nun eine „Taskforce von IT-Experten“ aufgestellt worden, um die Auswirkungen „vollständig zu bewerten“ zu können.

Der NHS entschuldigte sich für die Unannehmlichkeiten und erklärte, er arbeite mit dem National Cyber Security Centre zusammen, um die Auswirkungen besser einordnen zu können. Auch strafrechtliche Maßnahmen seien eingeleitet worden.

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