Böhringer Ingelheim: Langfristige F&E-Investitionen zahlen sich aus

von | März 25, 2026

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7,3 Prozent mehr Umsatz stehen bei Pharma-Konzern Böhringer Ingelheim für 2025 in den Büchern, was der Konzern seinen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zuschreibt.

 

Auch Pharmakonzern Böhringer Ingelheim vermeldet heute positive Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025. Der Nettoumsatz des Unternehmen ist um 7,3 Prozent auf 27,8 Milliarden Euro gestiegen, wozu beide Geschäftsbereiche – Humanpharma und Tiergesundheit – beigetragen hätten. Im Humanbereich hätten vor allem zwei neue Medikamente gegen Lungenkrebs und Lungenfibrose den Umsatz befeuert. Insgesamt betont man in Ingelheim auch noch einmal die langfristigen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten (F&E). Hier seien die Investitionen im vergangenen Jahr auch noch einmal auf 6,4 Milliarden erhöht worden, was knapp 23 Prozent des Gesamtumsatzes entspräche.

„Das Jahr 2025 hat die Stärke unserer Pipeline eindrucksvoll untermauert und gezeigt, wie sehr sich unsere langfristigen F&E-Investitionen auszahlen”, sagte Shashank Deshpande, Vorsitzender der Unternehmensleitung und verantwortlich für Humanpharma. „Mit wegweisenden Phase-III-Programmen, zentralen Readouts und weiteren Markteinführungen im Jahr 2026 arbeiten wir kontinuierlich daran, das Leben von Menschen, Tieren und Gemeinschaften weltweit zu verbessern.”  Und Frank Hübler, Mitglied der Unternehmensleitung mit Verantwortung für Finanzen, ergänzte: „In volatilen Märkten und angesichts regionaler Herausforderungen hat sich unser Geschäft als robust erwiesen. Gleichzeitig konzentrieren wir uns auf das, was wir am besten können: mehr Arzneimittel für Patientinnen und Patienten und Tiere bereitzustellen. Wir investieren so viel wie nie zuvor in Innovation – ein klarer Ausdruck unseres Anspruchs für die kommenden Jahre.”

Humanpharma die tragende Säule

Der Umsatz im Bereich Humanpharma stieg um 7,4 Prozent auf 22,7 Milliarden Euro. Alleine der Blockbuster Jardiance, der zur Behandlung chronischer Nierenerkrankungen, Typ-2-Diabetes und Herzinsuffizienz zugelassen ist, legte um 8,7 Prozent auf 8,8 Milliarden Euro zu. Und auch speziell im Geschäftsbereich waren die F&E-Investitionen hoch: 5,8 Milliarden Euro oder 27,4 Prozent des Nettoumsatzes. Und das zahle sich aus. Nach Angaben von Böhringer umfasst die Pipeline aktuell mehr als 80 Projekte, darunter 50 neue Wirkstoffkandidaten. Der Umsatz im Segment Tiergesundheit stieg um 6,5 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro. „Blockbuster“ ist das Antiparasitika Nexgard mit 1,4 Milliarden Euro Umsatz (plus 8,5 Prozent) und laut Unternehmensangabe das meistverkaufe Antiparasitika der Branche.

Für 2026 möchte Boehringer auf die Dynamik der letzten Jahre aufbauen: durch kontinuierliche Fortschritte in der Tiergesundheit- und Humanpharma-Pipeline, sowie bei wichtigen Meilensteinen insbesondere in den Bereichen CRM, Onkologie und Augengesundheit. Konkrete Meilensteine wurden jedoch nicht weiter definiert.

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