Football als Anreiz für Blutspenden – dass ist die Idee von Pharmakonzern Abbott, die eine Million US-Dollar als Anreiz in den Lostopf werfen.
Eine solche Aktion funktioniert vermutlich wirklich nur in den USA: Bereits Anfang des Jahres hatte das amerikanische Rote Kreuz vor knappen Blutkonserven gewarnt. Die Zahl der Blutspender sei auf dem niedrigsten Stand seit 20 Jahren. Um hier entgegenzuwirken, hat sich Pharmakonzern Abbott nun mit der US Big Ten Conference zusammengetan – eine der ältesten Liegen im Universitätssport. Ihr Plan: ein konferenzweiter Blutspendewettbewerb für die Colleges.
Die Uni, die während der aktuellen Football-Saison die meisten Blutspenden sammelt, bekommt beim Discovery Big Ten Football Championship Game am 7. Dezember von Abbott einen Scheck in Höhe von einer Million US-Dollar. Mit dem Geld kann das Gewinner-College dann die Gesundheit der Studenten fördern oder der Gemeinde zur Verfügung stellen.
Blutspenden können alle: Studenten, Ehemalige, Fans – jeweils im Namen ihres Colleges, den sie bei der Spende in einem der Zentren landesweit angegeben können. Und auch für die Spender selbst gibt es einen Benefit – nicht wir hierzulande eine Stulle und nen Kaffee, sondern einen kostenfreien Monat zum Streaming-Dienst B1G+ sowie die Chance auf zwei Tickets und eine Reise zum Finalspiel.
„Es gibt keinen besseren Weg, die Menschen zum Spenden zu bewegen, als die Rivalität zwischen den Big Ten-Schulen zu nutzen und einen freundschaftlichen Wettbewerb zu veranstalten. Wir hoffen, dass wir die Blutversorgung deutlich verbessern und gleichzeitig eine neue Generation von Blutspendern begeistern können“, freut sich Robert B. Ford, Chairman und Chief Executive Officer von Abbott.



