Die Albanese-Regierung in Australien kann weitere massive Einsparungen bei Medikamentenausgaben verbuchen.
Wider explodierender Gesundheitsausgaben – in Australien geht man bereits seit einiger Zeit strategisch gegen die steigenden Kosten im Gesundheitswesen vor und kann nun einen weiteren Erfolg vermelden. Nach einem massiven Rückgang der Medikamentenausgaben im Februar, konnten nun noch einmal über 500 Millionen Australisch Dollar (rund 300 Millionen Euro) eingespart werden.
Unter anderem habe die größte Senkung der maximalen Zuzahlung in der 75-jährigen Geschichte des australischen Pharmaceutical Benefits Scheme sowie die Reform der 60-Tage-Verschreibungen dazu geführt, heißt es in einer Regierungsmitteilung. Letztere sind auf Menschen mit chronischen Erkrankungen zugeschnitten, die regelmäßig Medikamente benötigen und dank der längeren Verschreibungszeiträume nun seltener beim Arzt vorstellig werden müssen. 300 weitere Medikamente können die Menschen in Australien nun als 60-Tage-Rezepte bekommen.
Die Ersparnisse aus diesen Rezepten werden wiederum in Apotheken in ländlichen Regionen investiert, die künftig eine wichtige Rolle in der medizinischen Versorgung spielen sollen. Gesundheitsminister Mark Butler freut sich über die Fortschritte seiner Regierung: „Durch die Initiativen unserer Regierung für billigere Medikamente haben die Australier bereits über eine halbe Milliarde Dollar gespart.“
Dass ab sofort auch Asthmamedikamente im Land unter die 60-Tage-Rezepte fallen, freut vor allem Patienten und deren Organisationen. So heißt es von Asthma Australia: „Australien hat eine der höchsten Asthma-Raten in der entwickelten Welt. Die 60-Tage-Verschreibung hat das Potenzial, Millionen von Australiern mit Asthma zu helfen, ihre Krankheit zu kontrollieren.“



