Asker Healthcare plant Börsengang

von | März 10, 2025

Anhoren

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Die schwedische Asker Healthcare plant einen Börsengang in Höhe von 1,5 Milliarden schwedischen Kronen (rund 140 Millionen Euro).

 

Nach dem Expansionskurs folgt der Börsengang. Das scheint die Devise bei der schwedischen Asker Healthcare zu sein. Entsprechende Pläne für ein Listing an der Nasdaq Stockholm gab das Unternehmen nun bekannt. Das Angebot wird voraussichtlich sowohl aus neuen, von Asker ausgegebenen Aktien als auch aus bestehenden Aktien des Unternehmens bestehen, die von den abgebenden Aktionären angeboten werden.

Haupteigentümer von Asker ist seit 2019 Private Equity Investor Nalka, der neben den Nordics auch in der DACH-Region aktiv ist. „Asker hat sich zu einem führenden europäischen Anbieter medizinischer Produkte und Lösungen entwickelt und ist ein wichtiger Partner des europäischen Gesundheitssystems. Wir glauben, dass eine Börsennotierung die Sichtbarkeit und die finanzielle Flexibilität von Asker erhöhen wird und damit dem Unternehmen die Möglichkeit gibt, weiter zu wachsen und seine bereits starke Position zu stärken“, kommentiert Martin Lagerblad, Geschäftsführer von Nalka und Vorstandsmitglied von Asker, den Schritt.

51 Akquisitionen seit 2019

Investor Nalka war auch die treibende Kraft hinter den sage und schreibe 51 Übernahmen von Asker seit 2019. Zuletzt sind die Schweden bei der irischen Hospital Services Limited (HSL) eingestiegen.

Asker erzielte 2024 einen Nettoumsatz von rund 15 Milliarden schwedischen Kronen (rund 1,4 Milliarden Euro) mit einem bereinigten EBITA von etwa 1,4 Milliarden Kronen (140 Millionen Euro), das durch strategische Akquisitionen wie HSL im Jahr 2025 weiter gewachsen ist. Auch deshalb sei der Börsengang des Unternehmens an die Nasdaq Stockholm ein logischer und wichtiger nächster Schritt in der Entwicklung von Asker, der es dem Unternehmen ermöglicht, seine Aktionärsbasis zu erweitern und so Zugang zu den schwedischen und internationalen Kapitalmärkten zu erhalten.

Für Johan Falk, CEO von Asker, ist der Börsengang ein Meilenstein: „In den letzten zehn Jahren haben wir uns als einer der europäischen Marktführer in unserem Sektor etabliert, indem wir unser Engagement für den Fortschritt im Gesundheitswesen mit einem industriellen Ansatz zur Wertschöpfung verbinden.“ Auch deshalb sei das Listing erst der Anfang einer noch langen Reise.

Nalka weiter an Bord

Das „Go“ vom Börsenzulassungsausschuss der Nasdaq Stockholm habe man bereits erhalten. Je nach Marktbedingungen soll der Börsengang daher voraussichtlich schon Ende des ersten oder Anfang des zweiten Quartals 2025 abgeschlossen sein. Nalka will seine gegenwärtige Beteiligung an Asker behalten und sieht sich als „engagierter langfristiger Aktionär“, der auch weiterhin zur künftigen Entwicklung des Unternehmens beiträgt.

Asker ist mittlerweile in 17 europäischen Länder mit 45 Unternehmen und mehr als 4.000 Mitarbeitern präsent.

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