apoBank: „Fitnessprogramm“ wirkt

von | Aug. 28, 2024

Quelle: apoBank

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Auch die Deutsche Apotheker und Ärztebank verkündet heute positive Halbjahreszahlen. Vor allem die Agenda 2025, ein eigens auferlegtes Fitnessprogramm, zeige Wirkung.

Knapp 50 Millionen Euro hoch ist der Jahresüberschuss, den die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) im ersten Halbjahr 2024 erwirtschaften konnte. Profitiert habe man weiterhin vom höheren Zinsniveau in den vergangenen Monaten, heißt es. Das Teilbetriebsergebnis vor Risikovorsorge stieg auf 262,6 Millionen Euro (30.06.2023: 211,9 Millionen Euro).

Die apoBank betont ferner die Wettbewerbsintensität im Bankenmarkt und vor diesem Hintergrund das robuste Neugeschäft. Vor allem im Segment Praxis- und Apothekenfinanzierungen konnte der Kreditbestand von 8,3 auf 8,6 Milliarden Euro gesteigert werden. Bei Immobilienkrediten zeichnete sich ein ebenso steigendes Neugeschäft ab. Insgesamt sei der Darlehensbestand stabil bei 16,7 Milliarden Euro (31.12.2023: 17,1 Milliarden Euro) stabil geblieben. Investitions- und Privatfinanzierungen erreichten 3,7 Milliarden Euro (31.12.2023: 3,8 Mililarden Euro). Insgesamt betrug der Bestand an Kundenkrediten 34,9 Milliarden Euro (31.12.2023: 35,3 Milliarden Euro).

Das mandatierte Wertpapiergeschäft mit Privatkunden entwickelte sich aus Sicht der apoBank ebenfalls erfreulich. Das in der Vermögensverwaltung betreute Volumen stieg um 19 Prozen auf 7 Milliarden Euro. Das Depotvolumen erreichte insgesamt 12,7 Milliarden Euro

Mit Fitnessprogramm weiter auf Kurs

Mit der Agenda 2025, einem eigens auferlegten Fitnessprogramm, sei man weiterhin auf Kurs. Ziel ist dabei, im Finanzierungsgeschäft und in der Vermögensberatung zu wachsen, Produkte und Prozesse weiterzuentwickeln und die Bank profitabler zu machen. Erste Etappen seien bereits erreicht: Beispielsweise hat die Bank ihre digitalen Anwendungen für Kunden verbessert und ihre Angebote rund um die Vermögensberatung und um die eigene Praxis, respektive Apotheke kontinuierlich ausgebaut.

Damit läge man sehr gut m Rennen, kommentiert Vorstandsvorsitzender Matthias Schellenberg: „Wir werden schneller und stärker: Erste Prozesse für wichtige Kundenanliegen haben wir deutlich beschleunigt und unsere Vermögensverwaltung ist seit dem Start unserer Agenda um zwei Milliarden Euro gewachsen. Unser Ziel ist, die beste Adresse für Heilberufler zu werden – und das nicht nur bei Praxis- und Apothekengründungen, sondern auch bei allen Vermögensfragen. Das gute Halbjahresergebnis gibt uns auf diesem Weg den nötigen Rückenwind.“

Für das zweite Halbjahr 2024 rechnet die apoBank mit einer weiterhin erfreulichen Entwicklung der Ertragslage, wenngleich das Teilbetriebsergebnis des Ausnahmejahres 2023 nicht erreicht werden wird. Während das Darlehensgeschäft sich nur langsam erholen dürfte, erwartet die Bank auch für das Gesamtjahr Impulse aus dem Einlagengeschäft. Der Fokus im Kundengeschäft liegt unverändert auf der Begleitung und Finanzierung von Existenzgründungen sowie dem mandatierten Wertpapiergeschäft mit Privatkunden.

Dazu sagt Dr. Christian Wiermann, Finanzvorstand der apoBank: „Zum Jahresende erwarten wir einen Jahresüberschuss auf Vorjahresniveau. Damit legen wir die Basis, dass wir unsere Mitglieder auch in diesem Jahr wieder angemessen an unseren operativen Erfolgen beteiligen können.“

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