70 Millionen US-Dollar für Sukis KI-Assistenten

von | Okt. 14, 2024

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Der US-KI-Spezialist Suki schließt eine Serie-D-Runde über 70 Millionen US-Dollar ab. Die Finanzierungsrunde wurde von der in London ansässigen Tech-Investmentfirma Hedosophia angeführt. Damit erhöht sich die Gesamtfinanzierung von Suki auf 165 Millionen US-Dollar.

 

Das amerikanische KI-Unternehmen Suki vermeldet den erfolgreichen Abschluss einer Serie-D-Finanzierungsrunde. 70 Millionen US-Dollar gab es von der in London ansässigen Tech-Investmentfirma Hedosophia sowie „eine beträchtliche zusätzliche Investition“ von Venrock. Auch bestehende Investoren wie March Capital, Flare Capital, Breyer Capital und inHealth Ventures haben sich erneut beteiligt, heißt es von Suki. Damit erhöhe sich die Gesamtfinanzierung auf 165 Millionen US-Dollar. Mit dem Kapital will das Unternehmen die Kommerzialisierung vorantreiben, die Produktentwicklung beschleunigen und sein Führungsteam erweitern.

Suki macht in den USA vor allem durch starke Partnerschaften auf sich aufmerksam – darunter Epic, Oracle Cerner, Meditech oder Athena. „Wir befinden uns in einer neuen Wachstumsphase“, sagt Punit Soni, CEO und Gründer von Suki. „Die Gesundheitsbranche verlangt nach KI und wir sind stolz darauf, eine Reihe von Lösungen mit vollem Funktionsumfang anbieten zu können, die nahtlos mit bestehenden Tools zusammenarbeiten.“

„Unsichtbare“ Integration

Der ehemalige Goolge- und Flipkart-Manager Soni betont in dem Zusammenhang, wie wichtig die strategischen Partner für Suki seien. Vor allem die mit den gemeinnützigen Gesundheitsdienstleister Medstar Health, der alleine im Großraum Baltimore-Washington zehn Krankenhäuser betreibt. Die Organisation habe wesentlich zum Aufbau der Lösungen von Suki beigetragen, darunter die bidirektionale und scheinbar „unsichtbare“ EHR-Integration, betont Soni, die für die hohe Akzeptanz der Lösung in Kliniken sorge. „Gemeinsam haben wir gezeigt, wie ein Technologieunternehmen und ein Gesundheitsdienstleister zusammen sinnvoll Innovationen hervorbringen und die Patientenversorgung verbessern können.“

Exponentielles Wachstum

„Seit unserem Seed-Investment ist Suki exponentiell gewachsen, indem es strategische Partnerschaften mit führenden Gesundheitsdienstleistern und Healthtech-Unternehmen eingegangen ist und allen Stakeholdern, von Klinikern bis hin zu Verwaltungsangestellten, einen sinnvollen Nutzen demonstriert hat“, ist Bryan Roberts, Partner bei Venrock, überzeugt. „Suki ist auf dem besten Weg, die De-facto-KI-Plattform für das Gesundheitswesen zu werden, und wir sind stolz darauf, das Unternehmen bei seinem weiteren rasanten Wachstum zu unterstützen.“

Damit tritt Suki vor allem in den Wettbewerb mit dem zu Microsoft gehörenden Unternehmen Nuance, das mit Dragon Medical One eine Spracherkennung zur klinischen Dokumentation bereits in vielen US-Kliniken im Einsatz hat. Ein weiterer heißer Kandidat in diesem KI-Rennen ist das US-Startup Abridge, das im Februar dieses Jahres ebenfalls noch einmal 150 Millionen US-Dollar von VC-Investoren erhalten hat – darunter Lightspeed Ventures, die von Ex-Nuance Chairman and CEO Paul Ricci beraten werden.

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