Um die Digitalisierung von Arbeitsabläufen in der Medizintechnik- und Pharmabranche weiter voranzutreiben, bekommt Flinn.ai eine weitere Finanzspritze.
20 Millionen US-Dollar gibt es für das Wiener KI-Startup Flinn.ai. Angeführt wird die neue Finanzierungsrunde von Early-Stage-Investor HV Capital sowie BHI Bertelsmann Healthcare Investments. Auch die bestehenden Investoren Cherry Ventures, Speedinvest und SquareOne haben sich erneut an der Finanzierungsrunde beteiligt. Flinn.ai hat es sich zum Ziel gesetzt, Arbeitsabläufe in Medizintechnik und Pharma komplett zu digitalisieren.
Mit dem frischen Kapital will Flinn neue Produkte entwickeln, die über die bestehenden regulatorischen und Post-Market-Lösungen hinausgehen. Dabei gehe es vor allem um weitere Automatisierungen, die einheitliche Compliance- und Qualitätsinfrastruktur für den gesamten Lebenszyklus von Medizinprodukten schaffen. Das Ziel: effizienter arbeiten und Entwicklungszyklen verkürzen, ohne die Patientensicherheit zu beeinträchtigen. Außerdem wollen die Wiener ihre Präsenz in Europa ausbauen und den Markteintritt jenseits des Atlantiks wagen.
Dazu sagt Tim Schneider, Partner bei BHI: „Es gibt eine klare Marktlücke in den USA, und wir sind gespannt darauf, eng mit dem Team zusammenzuarbeiten, um ihm zu helfen, in den USA Fuß zu fassen und zu wachsen.“
Bastian Krapinger-Rüther, Mitgründer und Co-CEO von Flinn.ai, erklärt zum Ansatz des Unternehmens: „Regulierungs- und Qualitätsprozesse sind zu einem der wichtigsten Kostentreiber im gesamten Lebenszyklus von Medizinprodukten geworden. Unsere Software wurde entwickelt, um manuelle, dokumentenintensive Workflows durch automatisierte Systeme zu ersetzen, die sich über Produkte, Märkte und regulatorische Rahmenbedingungen hinweg skalieren lassen.“



