20 Millionen Förderung für MHH

von | Feb. 7, 2025

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Die Medizinische Hochschule Hannover bekommt vom Förderprogramm zukunft.niedersachsen 20 Millionen Euro für die Wirkstoffentwicklung individualisierter Medikamente.

 

20 Millionen Euro Förderung aus dem Programm zukunft.niedersachen gehen an die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) – konkret an ein Forschungsteam um den ehemaligen MHH-Präsidenten Prof. Dr. Michael Manns. Mit den Mitteln sollen zwei neue virtuelle Zentren für zukunftsweisende Diagnostik- und Therapieansätze auf Molekular- und Zellebene geschaffen: das Single Cell and Spatial Omics Analysis Centre (SiCSAC) und das Centre for Gene and Cell Therapy (CGaCT).

„Unsere Vision ist, Innovationszyklen in der Präzisionsmedizin zu generieren unter Nutzung modernster molekularer und zellulärer Techniken der Biomedizin und der Datenwissenschaften“, erklärt Prof. Manns. „Mit der Förderung können wir den Prozess von der präklinischen Entwicklung über fortgeschrittene diagnostische und mechanistische Studien bis hin zur Umsetzung in therapeutische Interventionen optimieren – MHH: From Molecule to Human Health.“

Die beiden neuen Zentren haben dabei einen strategischen Hintergrund. Denn letztendlich können zukünftige Präzisionsmedizin nur auf einem soliden Fundament aus Infrastruktur und Talenten gedeihen, heißt es aus Hannover. Und die dafür nötigen interdisziplinären Schlüsselbereiche sollen mit der Förderung konsolidiert und gestärkt werden.

„Um fortwährend Innovationen in der Präzisionsmedizin zu entwickeln, müssen wir potenzielle Bedrohungen im Zusammenhang mit dem Fachkräftemangel sowie dem Wettbewerb zwischen Patientenversorgung und Forschungsanforderungen angehen“, ergänzt MHH-Präsidentin Prof. Denise Hilfiker-Kleiner, Ph.D.

Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) und die VolkswagenStiftung haben mit „Potenziale strategisch entfalten“ ihre bisher größte Förderinitiative in der Geschichte des Landes Niedersachsen gestartet: Unter dem Dach des gemeinsamen Programms zukunft.niedersachsen werden insgesamt 265 Millionen Euro an Niedersachsens Hochschulen verteilt, damit sie sich international stärker positionieren, ihre Profile schärfen und strategische Partnerschaften intensivieren können.

Es sind übrigens nicht die ersten Mittel, die die MHH aus dem Förderprogramm erhält. Mitte Januar hat die Volkswagen Stiftung bereits neun Millionen Euro für verschiedene Initiativen rund um die Gendermedizin verteilt, an denen auch Hochschule beteiligt ist.

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