
Kopf der Woche
Dr. René Hosch vom Institut für Künstliche Intelligenz in der Medizin an der Universitätsmedizin Essen verantwortet eines der vier Teilprojekte des neuen Forschungsverbund REACT. Konkret geht es darum, die technische Grundlage zu entwickeln, um unterschiedliche klinische Daten gemeinsam nutzbar zu machen. Dazu werden Vital- und Laborwerte mit Informationen aus klinischen Texten zusammengeführt und nach dem internationalen Interoperabilitätsstandard FHIR so strukturiert, dass sie zwischen unterschiedlichen medizinischen IT-Systemen ausgetauscht und gemeinsam genutzt werden können.

Fakt der Woche
Passend zum World-Mental-Health-Day am 10. Oktober hat das Deutsche Zentrum für Psychische Gesundheit (DZPG) seinen neuen Informationsdienst Psychische Gesundheit gestartet. Unter www.info-psyche.org finden Interessierte ab sofort wissenschaftlich fundierte und allgemeinverständliche Informationen rund um psychische Gesundheit und Erkrankungen. Das frei zugängliche Angebot wurde zusammen mit Wissenschaftlern des DZPG sowie Betroffenen und Angehörigen entwickelt und wird kontinuierlich ausgebaut.

Termin der Woche
Vom 11. bis 13. Oktober findet in Berlin der diesjährige World Health Summit statt. Das Motto 2026: „From Crisis to Resilience: Innovating for Health". Entsprechend groß und umfassend, sind die Themen, die in Berlin diskutiert werden – etwa, welchen Einfluss Gesundheitssysteme auf die nationale Sicherheit haben. Und auch ganz grundsätzlich müsse Gesundheit in einer sich veränderten Welt mittlerweile neu gedacht werden. Am Eröffnungsabend werden aus deutscher Sicht der parlamentarische Staatssekretär Georg Kippels sowie Charité-CEO Prof. Hayo Krömer Teilnehmern
von Redaktion
Eine aktuelle WIdO-Analyse zeigt, dass sich nicht-ärztliches Personal in Hausarztpraxen, zwischen 2015 und 2024 fast verdoppelt hat.
von Julia Thiem
Nach drei Jahren Praxistest in Deutschland und Dänemark präsentiert Forschungsteam die Ergebnisse des Projekts HospiBot mit Servicerobotik.
von Redaktion
Ein Team der Medizinischen Universität Innsbruck erforscht neue Behandlungsmethoden , um Entzündungen bei Rheuma gezielter zu reduzieren.
Cybersecurity
von Redaktion
Fresenius Medical ist Opfer eines Cyberangriffs geworden. Mehrere interne Systeme seien betroffen, die Patientenversorgung sei nicht gefährdet.
von Redaktion
Wieder ein Cyberangriff auf einen Medizintechniker. Diese Mal geriet der US-Hersteller Boston Scientific ins Visier. Lieferketten unterbrochen.
von Redaktion
Bei einem Datenleck sind Krankenakten von 19 Millionen Polen gestohlen worden, sagte der polnische Digitalisierungsminister Krysztof Gawkowski.
von Redaktion
Ein neues ENISA-Förderprogramm soll Einrichtungen des Gesundheitswesens praktische Instrumente zur Cyberabwehr an die Hand geben.
von Julia Thiem
Gleich zwei Cybervorfälle untersucht aktuell eines der größten Gesundheits- und Medizinprodukteunternehmen. Abbott bestätigt unbefugten Zugriff.
von Gastautor
Schwachstellen wird es immer geben, doch sorgt die KI dafür, dass Cyberkriminelle sie schneller ausnutzen können, mahnt Autor der IT-Station.
Datensouveränität
von Julia Thiem
An der UMG setzt man auf den israelischen Anbieter MDClone und die ADAMS-Plattform für die Weiterentwicklung des Datenintegrationszentrums.
von Julia Thiem
Datenlücken gefährden Frauengesundheit. Der Runder Tisch der Frauen im Gesundheitswesen fordert geschlechtersensible Gesundheitsdaten.
von Redaktion
Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein wollen mit TENNO ein länderübergreifendes, KHTF gefördertes Telemedizin-Netzwerk aufbauen.
von Gastautor
Die KHVVG-Ausschreibungen laufen, während Landesausführungsgesetze noch verhandelt werden. Viele Klinikverantwortliche warten daher noch ab. Dabei wäre genau jetzt der richtige Zeitpunkt, Weichen für die Zukunft zu stellen. Wie die Umsetzung aussehen könnte, erklärt Corinna Lutz, Sales Manager für die DACH-Region bei Founda, im Gastbeitrag.
von Julia Thiem
Digitalisierung in Krankenhäuser müsste immer auch eine Frage der Digital Architecture sein, erklärt Radoy Pavlov im Interview. Dabei sind Budget und Kapazitäten die größten Herausforderungen.
von Redaktion
Die meisten Krankenhäuser haben eine gute Cyberresilienz. Das zeigt eine aktuelle Umfrage im Auftrag von IT-Sicherheitshersteller ESET.
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Die KHVVG-Ausschreibungen laufen, während Landesausführungsgesetze noch verhandelt werden. Viele Klinikverantwortliche warten daher noch ab. Dabei wäre genau jetzt der richtige Zeitpunkt, Weichen für die Zukunft zu stellen. Wie die Umsetzung aussehen könnte, erklärt Corinna Lutz, Sales Manager für die DACH-Region bei Founda, im Gastbeitrag.
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